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Barrierefreiheit testen

Website auf Barrierefreiheit prüfen — kostenlos und in 20 Sekunden

Gib deine Adresse ein: Der Test prüft die Punkte, an denen Vorlese-Software, Tastatur-Nutzer und Menschen mit Sehschwäche am häufigsten hängen bleiben — mit eigener Punktzahl für Barrierefreiheit und einer verständlichen Erklärung zu jedem Befund. Kostenlos, keine E-Mail, keine Anmeldung.

Ergebnis sofort auf dem Bildschirm — ganz ohne E-Mail, ohne Anmeldung.

Kostenlos · keine Daten nötig · max. 3 Checks pro Tag · für Unternehmens-Websites

So steht es um 290 Websites kleiner Betriebe

Gemessen am 12. September 2026 mit denselben Prüfpunkten wie in deinem Ergebnis. Im Mittel kamen die Seiten auf 73 von 100 Punkten — nur 12 von 290 erreichten die volle Punktzahl.

Zufällig gezogene Websites kleiner und mittlerer Betriebe aus Deutschland, je Domain die Startseite. Jede Zahl ist ein gemessener Anteil, kein Schätzwert.

Warum Barrierefreiheit jetzt jeden Betrieb angeht

Fast jeder zehnte Mensch in Deutschland lebt mit einer Schwerbehinderung, dazu kommen viele Ältere mit nachlassender Sehkraft. Wer eine Website nicht vorlesen lassen, nicht vergrößern oder nicht ohne Maus bedienen kann, ruft nicht an und bucht nicht — er geht zur Konkurrenz.

Seit dem 28. Juni 2025 gilt außerdem das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Es betrifft vor allem Websites, über die Verbraucher online Verträge schließen, etwa Online-Shops oder Buchungen mit Vertragsschluss. Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten (weniger als zehn Beschäftigte und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz), sind ausgenommen. Ob es deinen Betrieb betrifft, hängt vom Einzelfall ab — der Test ist keine Rechtsberatung.

Unabhängig vom Gesetz gilt: Fast alles, was eine Seite für Vorlese-Software verständlich macht — klare Überschriften, beschriftete Bilder und Links, saubere Bereiche — hilft auch Google und KI-Suchen, die Seite zu verstehen.

Was der Test kann — und was nicht

Geprüft wird automatisch, was am Quelltext deiner Startseite messbar ist: Sprachangabe, Zoom-Sperre, Bilder ohne Alternativtext, unbeschriftete Formularfelder, die Reihenfolge der Überschriften, Links ohne Text, Orientierungsbereiche, Sprunglink, Tastatur-Reihenfolge, automatisch startender Ton und der Seitentitel.

Farbkontraste, die tatsächliche Bedienung per Tastatur und verständliche Sprache lassen sich so nicht abschließend beurteilen — dafür braucht es einen Blick im Browser. Der Test ersetzt deshalb keine vollständige Prüfung nach WCAG oder BITV, zeigt dir aber in 20 Sekunden, wo die häufigsten Hürden liegen.

Die Prüfpunkte zur Barrierefreiheit

Eigene Wertung, zählt nicht in die Hauptpunktzahl. Geprüft wird, was am Quelltext messbar ist; Kontrast und Tastaturbedienung brauchen einen Blick in den Browser.

Sprachangabe

Vorlese-Software wählt danach die Aussprache. Ohne Angabe wird deutscher Text englisch gelesen.

So sieht es gut aus: lang="de" im html-Tag.

Zoom auf dem Handy

Wer schlecht sieht, muss heranzoomen können. Eine Zoomsperre schließt diese Besucher aus.

So sieht es gut aus: Kein Zoomverbot im Viewport.

Bilder mit alt-Attribut

Fehlt das Attribut ganz, liest Vorlese-Software den Dateinamen vor oder übergeht das Bild.

So sieht es gut aus: Jedes Bild hat ein alt-Attribut, beschreibend oder leer.

Beschriftete Formularfelder

Der Platzhalter verschwindet beim Tippen und wird von Vorlese-Software oft nicht angesagt. Ohne Beschriftung weiß niemand, was ins Feld gehört.

So sieht es gut aus: Jedes Feld mit sichtbarem label oder wenigstens aria-label.

Überschriften-Reihenfolge

Screenreader-Nutzer springen von Überschrift zu Überschrift. Übersprungene Ebenen lassen die Gliederung lückenhaft wirken.

So sieht es gut aus: Eine H1, darunter H2, darunter H3, ohne Sprünge.

Beschriftete Links

Vorlese-Software listet alle Links einer Seite auf. „Link" oder „hier klicken" sagt dort nichts.

So sieht es gut aus: Jeder Link nennt sein Ziel; Symbol-Links tragen ein aria-label.

Orientierungsbereiche

Über diese Bereiche springen Screenreader-Nutzer direkt zum Inhalt oder zur Navigation.

So sieht es gut aus: main und nav vorhanden.

Sprunglink zum Inhalt

Wer mit der Tastatur navigiert, müsste sich sonst auf jeder Seite durch das ganze Menü tabben.

So sieht es gut aus: Ein Sprunglink als erstes fokussierbares Element.

Tastatur-Reihenfolge

Positive Werte ändern die Tab-Reihenfolge und lassen den Fokus über die Seite springen.

So sieht es gut aus: Nur tabindex 0 oder -1, die Reihenfolge folgt dem Dokument.

Automatisch startende Medien

Ton, der von selbst losgeht, übertönt Vorlese-Software und lässt sich nicht immer sofort stoppen.

So sieht es gut aus: Autoplay nur stumm, Ton auf Klick.

Seitentitel

Der Titel ist das Erste, was Vorlese-Software beim Seitenwechsel ansagt.

So sieht es gut aus: Ein Titel je Seite, der Seite und Betrieb nennt.

Häufige Fragen

Ist meine Website nach dem Test barrierefrei?

Das kann kein automatischer Test zusagen. Er prüft die am Quelltext messbaren Punkte und zeigt dir, wo deine Seite gut abschneidet und wo Hürden liegen. Kontraste und die Bedienung per Tastatur brauchen zusätzlich einen Blick im Browser.

Muss meine Website nach dem BFSG barrierefrei sein?

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz betrifft seit Juni 2025 vor allem Angebote, über die Verbraucher online Verträge schließen. Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten, sind ausgenommen. Ob es dich betrifft, hängt vom Einzelfall ab und sollte im Zweifel rechtlich geklärt werden — der Test ist keine Rechtsberatung.

Was kostet der Barrierefreiheits-Test?

Nichts. Du gibst nur die Adresse ein, eine E-Mail-Adresse oder Anmeldung ist nicht nötig. Das Ergebnis siehst du sofort im Browser.

Welche Fehler sind am häufigsten?

In unserer Stichprobe von 290 Betriebs-Websites fehlte bei 77 % ein Sprunglink zum Inhalt, bei 56 % fehlten die Orientierungsbereiche für Vorlese-Software und bei 50 % gab es Links ohne Text — meist reine Symbol-Links wie Facebook- oder Telefon-Icons.

Prüft der Test nur Barrierefreiheit?

Nein. Du bekommst das komplette Ergebnis: Technik, Tempo, Google, KI-Lesbarkeit, Datenschutz-relevante Dienste, Sicherheit und Barrierefreiheit. Barrierefreiheit hat dabei eine eigene Punktzahl.

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