Stand: 12.06.2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über den Relaunch bestehender Websites sowie die individuelle Neuerstellung von Websites einschließlich des laufenden Hostings und der Pflege (nachfolgend „Website-Service“) zwischen der Schou GmbH, Hessenlauweg 19, 70569 Stuttgart (nachfolgend „Anbieter“) und ihren Kunden (nachfolgend „Kunde“). Der Website-Service richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (Gewerbetreibende, Freiberufler und Selbstständige). Der Anbieter schließt Verträge über den Website-Service ausschließlich mit Unternehmern; Verträge mit Verbrauchern (§ 13 BGB) sind ausgeschlossen. Mit der Beauftragung bestätigt der Kunde, dass er als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB handelt. Das separate Selbstbedienungs-Produkt „Website-Generator“, bei dem der Kunde seine Website eigenständig erstellt und das mit einer kostenlosen 14-tägigen Testphase beginnt, ist nicht Gegenstand dieser AGB; hierfür gelten die im jeweiligen Bestellprozess ausgewiesenen Konditionen.
Gegenstand des Vertrages ist die Erstellung einer Website für den Kunden durch den Anbieter – entweder als Relaunch (Neugestaltung und Modernisierung einer bereits bestehenden Website) oder als individuelle Neuerstellung – sowie das anschließende laufende Hosting und die Pflege dieser Website. Die Erstellung erfolgt als Dienstleistung des Anbieters und kann teilweise KI-gestützt sein (z.B. durch Text- oder Bildgeneratoren).
Es handelt sich nicht um einen Selbstbedienungs-Baukasten oder eine SaaS-Plattform zur eigenständigen Nutzung durch den Kunden. Der Anbieter erbringt die Gestaltungs-, Aufbau- und Pflegeleistungen; der Kunde stellt hierfür die erforderlichen Inhalte und Informationen bereit. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen individuellen Angebot. Im monatlichen Entgelt enthalten sind Hosting, SSL-Zertifikat sowie laufende Wartung und Pflege. Inhaltliche Änderungen kann der Kunde jederzeit selbst über das bereitgestellte Verwaltungs-Dashboard vornehmen.
Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde das ihm unterbreitete Angebot im Kundenbereich (über den Button „Jetzt beauftragen“) annimmt. Mit der Beauftragung erteilt der Kunde dem Anbieter den Auftrag zur Erstellung bzw. zum Relaunch der Website sowie zum anschließenden Hosting und zur Pflege. Für diesen Website-Service (Relaunch/Neuerstellung als Dienstleistung) gibt es kein Selbstbedienungs-Abonnement und keine 14-tägige Testphase (anders als beim separaten Website-Generator, siehe § 1).
Laufzeit und Kündigung: Der Vertrag über Hosting und Pflege läuft auf unbestimmte Zeit und ist monatlich kündbar; es besteht keine Mindestlaufzeit und keine vertragliche Bindungsfrist. Der Kunde kann jederzeit zum Ende des laufenden Kalendermonats kündigen – formlos über den Kundenbereich oder per E-Mail an info@meinefirmaimweb.de. Die einmalige Einrichtungsgebühr wird für die Erstellung der Website fällig; das monatliche Hosting- und Pflegeentgelt wird für die laufende Bereitstellung erhoben.
Mit Beendigung des Vertrages endet auch das laufende Hosting der Website. Die Rechtsfolgen für die Nutzungsrechte an der erstellten Website ergeben sich aus § 9.
Die Vergütung besteht aus einer einmaligen Einrichtungsgebühr für die Erstellung bzw. den Relaunch der Website sowie einem monatlichen Entgelt für Hosting & Pflege in Höhe von 24,95 € zzgl. USt. (= 29,69 € inkl. 19 % USt.). Die im Einzelfall maßgeblichen Beträge ergeben sich aus dem dem Kunden unterbreiteten individuellen Angebot.
Alle angegebenen Preise verstehen sich netto zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer von derzeit 19 %. Die Umsatzsteuer wird auf der Rechnung gesondert ausgewiesen. Die einmalige Einrichtungsgebühr wird mit dem Go-Live der Website fällig; das monatliche Hosting- und Pflegeentgelt wird im Voraus für den jeweiligen Monat berechnet. Die Abrechnung und der Einzug erfolgen über den externen Zahlungsdienstleister Mollie (Mollie B.V., Niederlande).
Preisanpassungen: Der Anbieter ist berechtigt, das laufende Entgelt für Hosting und Pflege bei Steigerung der Hosting-, Personal- oder Drittanbieterkosten (z.B. KI- oder Server-Kosten) angemessen anzupassen. Der Kunde wird über Preisanpassungen mindestens 6 Wochen im Voraus per E-Mail informiert. Ist der Kunde mit der Änderung nicht einverstanden, steht ihm ein Sonderkündigungsrecht zu.
Der Anbieter schließt Verträge über den Website-Service ausschließlich mit Unternehmern im Sinne des § 14 BGB. Das gesetzliche Widerrufsrecht für Fernabsatz- und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossene Verträge (§§ 312g, 355 BGB) gilt nur für Verbraucher (§ 13 BGB) und findet daher keine Anwendung; ein Widerrufsrecht besteht nicht. Unabhängig davon kann der Kunde den laufenden Hosting- und Pflegevertrag jederzeit monatlich ordentlich kündigen (§ 3).
Nimmt ein Kunde oder Dritter als Affiliate am Partnerprogramm teil, erhält dieser eine Provision für vermittelte und erfolgreich zahlende Neukunden. Die Auszahlung erfolgt ausschließlich, sofern der vermittelte Kunde sein Abonnement nicht widerrufen, storniert („Chargeback“) oder in der ersten Zahlungsperiode gekündigt hat. Der Anbieter behält sich das Recht vor, Provisionen aus wichtigen Gründen (z.B. Betrugsverdacht) zu stornieren oder Partnerschaften jederzeit zu beenden.
Der Anbieter strebt eine Erreichbarkeit der gehosteten Website von 99% im Jahresmittel an („Best Effort“). Hiervon ausgenommen sind planmäßige Wartungsarbeiten sowie Unterbrechungen, die nicht im Einflussbereich des Anbieters liegen (z.B. höhere Gewalt, Serverausfälle des Hosting-Providers, Ausfälle von KI-APIs oder anderer Drittanbieter-Schnittstellen).
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, gewährte Schutz entzogen wird. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag Stuttgart.
Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle ist der Anbieter nicht verpflichtet und nicht bereit (§ 36 VSBG).