Zum Inhalt springen
← Zurück zum Website-Test

Prüfpunkte

Was der Website-Test prüft — alle 44 Prüfpunkte erklärt

Zu jedem Punkt steht hier, was gemessen wird, warum es zählt und wie es gut aussieht. Gemessen wird ausschließlich, was die Startseite öffentlich ausliefert: HTML, Antwort-Header, robots.txt, Sitemap und llms.txt. Kein Prüfpunkt beruht auf einer Schätzung.

Technik & Plattform

Womit die Seite gebaut ist und ob das Grundgerüst sauber steht.

Verschlüsselung (HTTPS + HSTS)

Gemessen wird
Ob die Seite über https:// ausgeliefert wird und ob der Server per HSTS-Header verlangt, künftig nur noch verschlüsselt aufgerufen zu werden.
Warum es zählt
Ohne HTTPS warnt der Browser vor der Seite, und Google stuft sie ab. HSTS schließt die Lücke beim allerersten Aufruf über http://.
So ist es gut
https:// überall, HTTP leitet weiter, HSTS-Header gesetzt.

Software-Version im Quelltext

Gemessen wird
Ob das Generator-Meta eine Versionsnummer nennt, etwa „WordPress 6.2".
Warum es zählt
Wer die Version kennt, sucht gezielt nach den dazu bekannten Sicherheitslücken. Die Angabe hat keinen Nutzen für Besucher.
So ist es gut
Kein Generator-Meta oder eines ohne Versionsnummer.

www- und Nicht-www-Adresse

Gemessen wird
Ob die jeweils andere Adress-Variante (mit oder ohne www) sauber auf die Hauptadresse weiterleitet oder ins Leere läuft.
Warum es zählt
Liefern beide Varianten Inhalte ohne Weiterleitung, sieht Google zwei Websites mit gleichem Inhalt. Antwortet eine Variante gar nicht, landen Besucher auf einer Fehlerseite.
So ist es gut
Eine Hauptadresse, die andere leitet mit 301 dorthin.

Semantische HTML-Struktur

Gemessen wird
Ob der Quelltext die Bereiche nav, main, header und footer verwendet oder nur aus verschachtelten div-Elementen besteht.
Warum es zählt
Google, KI-Suchen und Vorlese-Software erkennen an diesen Elementen, was Navigation und was Inhalt ist. Bei einer „div-Suppe" müssen sie raten.
So ist es gut
Navigation, Hauptinhalt, Kopf- und Fußbereich sind als solche ausgezeichnet.

Baustellen- oder Platzhalterseite

Gemessen wird
Ob die Startseite eine „im Aufbau"-Seite, eine geparkte Domain oder eine Hoster-Standardseite ist.
Warum es zählt
So eine Seite ist technisch oft sauber und bekäme sonst eine gute Note, obwohl es gar keinen Web-Auftritt gibt. Der Score wird deshalb gedeckelt.
So ist es gut
Eine echte Website mit Inhalt.

Performance

Wie schnell die Seite antwortet und wie viel Ballast sie mitbringt.

Seitengewicht (übertragenes HTML)

Gemessen wird
Die komprimierte Größe des HTML-Dokuments, also das, was der Browser tatsächlich herunterlädt. Nicht die rohe Größe.
Warum es zählt
Schwere Seiten sind auf dem Handy spürbar langsam, und Tempo ist ein Google-Faktor. Gemessen wird fair: moderne Seiten sind roh oft groß, komprimiert aber schlank.
So ist es gut
Unter 120 KB komprimiert.

Server-Antwortzeit

Gemessen wird
Die Zeit vom Aufruf bis zur ersten Antwort des Servers, inklusive Weiterleitungen.
Warum es zählt
Bis dahin sieht der Besucher nichts. Lange Wartezeiten kosten Besucher und Ranking.
So ist es gut
Unter 0,8 Sekunden.

Suchmaschine (SEO)

Die technische Basis dafür, dass Google die Seite aufnimmt und richtig versteht.

Sichtbar für Suchmaschinen

Gemessen wird
Ob die Seite per noindex-Anweisung oder per robots.txt für Suchmaschinen gesperrt ist.
Warum es zählt
Eine gesperrte Seite taucht bei Google nicht auf, egal wie gut sie ist. Häufig ein Überbleibsel aus der Bauphase.
So ist es gut
Kein noindex, robots.txt sperrt nicht alles.

Seitentitel

Gemessen wird
Ob ein <title> vorhanden ist und ob seine Länge im sinnvollen Bereich liegt.
Warum es zählt
Der Titel ist die Überschrift des Google-Ergebnisses. Fehlt er, erfindet Google einen; ist er zu lang, wird er abgeschnitten.
So ist es gut
30 bis 65 Zeichen, mit dem, was der Betrieb macht und wo.

Meta-Beschreibung

Gemessen wird
Ob eine Meta-Description gesetzt ist.
Warum es zählt
Sie ist der Vorschautext unter dem Google-Ergebnis. Ohne sie wählt Google selbst einen Ausschnitt, der selten zum Klicken einlädt.
So ist es gut
Ein bis zwei Sätze, die sagen, was Besucher hier bekommen.

Hauptüberschrift (H1)

Gemessen wird
Ob genau eine H1-Überschrift vorhanden ist. Seiten, die erst im Browser aufgebaut werden, werden hier nicht bewertet.
Warum es zählt
Die H1 sagt Google und KI-Suchen, worum es auf der Seite geht. Keine oder mehrere H1 verwässern das Thema.
So ist es gut
Genau eine H1 mit dem Kernangebot.

Strukturierte Daten (schema.org)

Gemessen wird
Ob JSON-LD-Blöcke vorhanden sind und welche Typen sie beschreiben.
Warum es zählt
Strukturierte Daten sagen Google und KI-Suchen maschinenlesbar, was der Betrieb ist, anbietet und wann er geöffnet hat. Ohne sie müssen sie raten.
So ist es gut
Mindestens ein passender Typ, etwa LocalBusiness mit Adresse und Öffnungszeiten.

Firmen-Schema (LocalBusiness)

Gemessen wird
Ob ein LocalBusiness-Typ (oder ein Untertyp wie AutoRepair, DrivingSchool) vorhanden ist und ob Telefon und Öffnungszeiten darin stehen.
Warum es zählt
Für Suchen wie „… in der Nähe" zählen diese Angaben maschinenlesbar, auch wenn sie sichtbar auf der Seite stehen.
So ist es gut
Passender Untertyp mit Adresse, Telefon und Öffnungszeiten.

Bilder mit Alternativtext

Gemessen wird
Den Anteil der Bilder ohne beschreibenden Alt-Text.
Warum es zählt
Ohne Alt-Text sind Bilder für die Google-Bildersuche und für Vorlese-Software unsichtbar.
So ist es gut
Jedes Inhaltsbild beschrieben, Schmuckbilder mit leerem alt-Attribut.

Sitemap

Gemessen wird
Ob unter /sitemap.xml eine Sitemap erreichbar ist.
Warum es zählt
Über die Sitemap entdeckt Google neue und geänderte Unterseiten schneller.
So ist es gut
sitemap.xml vorhanden und in der robots.txt genannt.

KI-Lesbarkeit

Ob ChatGPT, Perplexity und Co. die Seite überhaupt lesen können.

Text-zu-Code-Verhältnis

Gemessen wird
Wie viel des Quelltexts echter, sichtbarer Text ist. Seiten, die erst per JavaScript entstehen, werden gesondert gemeldet.
Warum es zählt
KI-Crawler führen kein JavaScript aus. Steht im ausgelieferten HTML kaum Text, sehen sie ein leeres Gerüst.
So ist es gut
Ab etwa 15 Prozent Textanteil; der Inhalt steht im HTML, nicht nur im Skript.

KI-Crawler in der robots.txt

Gemessen wird
Ob die robots.txt GPTBot, ClaudeBot, PerplexityBot oder ähnliche aussperrt.
Warum es zählt
Wer sie aussperrt, kommt in KI-Antworten nicht vor. Das kann Absicht sein, ist bei einem Betrieb aber meist ein Versehen.
So ist es gut
Keine Sperre für die gängigen KI-Crawler.

llms.txt

Gemessen wird
Ob unter /llms.txt eine echte Textdatei liegt (keine HTML-Fehlerseite).
Warum es zählt
Die Datei gibt KI-Systemen eine kurze Übersicht der wichtigsten Inhalte, statt sie durch den ganzen Quelltext zu schicken. Ein junger Standard, aber einer, der sich durchsetzt.
So ist es gut
Eine gepflegte llms.txt mit Kurzbeschreibung und den wichtigsten Seiten.

Standort & Datenschutz

Welche Dienste die Seite nachlädt und wo deren Anbieter sitzen.

Google Fonts vom US-Server

Gemessen wird
Ob Schriften von fonts.googleapis.com oder fonts.gstatic.com nachgeladen werden. Geprüft werden nur echte Ladequellen, keine Erwähnungen im Text.
Warum es zählt
Dabei geht die IP-Adresse jedes Besuchers an Google in die USA. Dafür gab es 2022 eine Abmahnwelle (LG München I).
So ist es gut
Schriften liegen auf dem eigenen Server.

Eingebundene US-Dienste

Gemessen wird
Ob Google Analytics, Tag Manager, Google Maps, YouTube, Meta-Pixel oder US-CDNs im Quelltext eingebunden sind.
Warum es zählt
Diese Dienste übertragen Besucherdaten in die USA und dürfen nur nach Einwilligung laden. Ob ein Consent-Banner das wirklich steuert, lässt sich nur im Browser sehen; gemessen wird die Einbindung.
So ist es gut
Keine US-Dienste, oder nur solche, die nachweislich erst nach Einwilligung laden.

Anbieter im Unterbau

Gemessen wird
Bei welchem Anbieter Hosting oder Baukasten liegen, erkannt an Server-Headern und Plattform-Markern (Wix, Squarespace, Cloudflare, Vercel gegenüber Jimdo, IONOS).
Warum es zählt
Auch wenn die Seite selbst sauber ist: Läuft sie auf einer US-Plattform, fließen Besucherdaten dorthin.
So ist es gut
Hosting und Plattform bei einem Anbieter in Deutschland oder der EU.

Mobil

Ob die Seite auf dem Handy grundsätzlich mitskaliert.

Viewport und Alt-Layout

Gemessen wird
Ob ein Viewport-Meta mit width=device-width gesetzt ist und ob viele Tabellen mit fester Pixel-Breite auf ein altes Layout hindeuten.
Warum es zählt
Google bewertet die Handy-Ansicht zuerst. Ohne Viewport wird die Seite winzig dargestellt; feste Layouts lassen sich nicht bedienen.
So ist es gut
Viewport mit device-width, flexible Layouts. Die Endkontrolle bleibt der Blick aufs Handy.

Struktur & Umfang

Reine Bestandsaufnahme, ohne Wertung.

Seiten, Shop, Buchung, Blog, Sprachen, Formular

Gemessen wird
Die Zahl der Unterseiten (aus Sitemap oder internen Links geschätzt) und ob Shop, Terminbuchung, Blog, Mehrsprachigkeit und ein Kontaktformular erkennbar sind.
Warum es zählt
Das ist keine Note, sondern der Umfang. Er sagt, was bei einem Neubau übernommen werden müsste.
So ist es gut
Es gibt hier kein gut oder schlecht.

Barrierefreiheit

Bonus · eigene Punktzahl

Eigene Wertung, zählt nicht in die Hauptpunktzahl. Geprüft wird, was am Quelltext messbar ist; Kontrast und Tastaturbedienung brauchen einen Blick in den Browser.

Sprachangabe

Gemessen wird
Ob das html-Element ein lang-Attribut trägt.
Warum es zählt
Vorlese-Software wählt danach die Aussprache. Ohne Angabe wird deutscher Text englisch gelesen.
So ist es gut
lang="de" im html-Tag.

Zoom auf dem Handy

Gemessen wird
Ob der Viewport das Vergrößern per user-scalable=no oder maximum-scale=1 verbietet.
Warum es zählt
Wer schlecht sieht, muss heranzoomen können. Eine Zoomsperre schließt diese Besucher aus.
So ist es gut
Kein Zoomverbot im Viewport.

Bilder mit alt-Attribut

Gemessen wird
Bilder, die gar kein alt-Attribut haben. Ein leeres alt ist erlaubt und kennzeichnet Schmuckbilder.
Warum es zählt
Fehlt das Attribut ganz, liest Vorlese-Software den Dateinamen vor oder übergeht das Bild.
So ist es gut
Jedes Bild hat ein alt-Attribut, beschreibend oder leer.

Beschriftete Formularfelder

Gemessen wird
Eingabefelder ohne zugeordnetes label, aria-label oder title. Ein Platzhaltertext zählt nicht.
Warum es zählt
Der Platzhalter verschwindet beim Tippen und wird von Vorlese-Software oft nicht angesagt. Ohne Beschriftung weiß niemand, was ins Feld gehört.
So ist es gut
Jedes Feld mit sichtbarem label oder wenigstens aria-label.

Überschriften-Reihenfolge

Gemessen wird
Ob Überschriften vorhanden sind und ob Ebenen übersprungen werden, etwa H1 direkt zu H3.
Warum es zählt
Screenreader-Nutzer springen von Überschrift zu Überschrift. Übersprungene Ebenen lassen die Gliederung lückenhaft wirken.
So ist es gut
Eine H1, darunter H2, darunter H3, ohne Sprünge.

Orientierungsbereiche

Gemessen wird
Ob main und nav (oder die entsprechenden role-Angaben) vorhanden sind.
Warum es zählt
Über diese Bereiche springen Screenreader-Nutzer direkt zum Inhalt oder zur Navigation.
So ist es gut
main und nav vorhanden.

Tastatur-Reihenfolge

Gemessen wird
Ob tabindex-Werte größer als 0 vorkommen.
Warum es zählt
Positive Werte ändern die Tab-Reihenfolge und lassen den Fokus über die Seite springen.
So ist es gut
Nur tabindex 0 oder -1, die Reihenfolge folgt dem Dokument.

Automatisch startende Medien

Gemessen wird
Video- oder Audio-Elemente mit autoplay, die nicht stummgeschaltet sind.
Warum es zählt
Ton, der von selbst losgeht, übertönt Vorlese-Software und lässt sich nicht immer sofort stoppen.
So ist es gut
Autoplay nur stumm, Ton auf Klick.

Seitentitel

Gemessen wird
Ob ein title-Element vorhanden ist.
Warum es zählt
Der Titel ist das Erste, was Vorlese-Software beim Seitenwechsel ansagt.
So ist es gut
Ein Titel je Seite, der Seite und Betrieb nennt.

Sicherheit

Bonus · eigene Punktzahl

Eigene Wertung, zählt nicht in die Hauptpunktzahl. Gemessen an den Antwort-Headern des Servers und am Quelltext.

HTTPS und HSTS

Gemessen wird
Verschlüsselte Auslieferung und der Strict-Transport-Security-Header.
Warum es zählt
Unverschlüsselt kann jeder im selben Netz mitlesen. HSTS verhindert, dass ein erster Aufruf über http:// abgefangen wird.
So ist es gut
HTTPS mit HSTS.

Content-Security-Policy

Gemessen wird
Ob ein CSP-Header gesetzt ist und ob er blockiert oder nur meldet.
Warum es zählt
Die CSP legt fest, woher der Browser Skripte laden darf. Sie ist die wichtigste Bremse, wenn über ein unsicheres Plugin fremder Code auf die Seite gelangt.
So ist es gut
Eine CSP im Blockiermodus mit eng gefassten Quellen.

X-Content-Type-Options

Gemessen wird
Ob der Header mit dem Wert nosniff gesetzt ist.
Warum es zählt
Ohne ihn raten Browser den Dateityp und führen im Zweifel eine harmlos aussehende Datei als Skript aus.
So ist es gut
X-Content-Type-Options: nosniff.

Schutz vor Einbettung (Clickjacking)

Gemessen wird
Ob X-Frame-Options oder die CSP-Anweisung frame-ancestors gesetzt ist.
Warum es zählt
Sonst kann eine fremde Seite diese Seite unsichtbar einbetten und Klicks der Besucher umleiten.
So ist es gut
frame-ancestors auf die eigene Domain begrenzt.

Referrer-Policy

Gemessen wird
Ob der Header gesetzt ist.
Warum es zählt
Ohne ihn verrät der Browser beim Klick auf externe Links die komplette Herkunfts-Adresse, inklusive Unterseite.
So ist es gut
strict-origin-when-cross-origin oder strenger.

Permissions-Policy

Gemessen wird
Ob der Header gesetzt ist.
Warum es zählt
Er legt fest, ob eingebettete Inhalte Kamera, Mikrofon oder Standort abfragen dürfen.
So ist es gut
Kamera, Mikrofon und Standort ausdrücklich gesperrt, sofern nicht gebraucht.

Software-Versionen in Headern

Gemessen wird
Ob Server- oder X-Powered-By-Header Versionsnummern nennen, und ob das Generator-Meta eine CMS-Version verrät.
Warum es zählt
Versionsnummern sind der Wegweiser zu bekannten Sicherheitslücken. Sie haben nach außen keinen Zweck.
So ist es gut
Keine Versionsnummern in Headern oder Quelltext.

Gemischte Inhalte

Gemessen wird
Ob eine HTTPS-Seite Skripte, Bilder, Frames oder Formulare über http:// einbindet.
Warum es zählt
Browser blockieren solche Inhalte oder zeigen die Seite als unsicher an. Ein unverschlüsseltes Formular schickt Eingaben im Klartext.
So ist es gut
Alles über https://.

Cookie-Flags

Gemessen wird
Ob Cookies, die der Server beim ersten Aufruf setzt, das Secure-Flag tragen.
Warum es zählt
Ohne Secure darf der Browser das Cookie auch unverschlüsselt mitschicken.
So ist es gut
Secure, HttpOnly und SameSite auf jedem Cookie, das nicht im Skript gebraucht wird.

Deine Website gegen alle 44 Punkte prüfen

Adresse eingeben, rund 20 Sekunden warten, Ergebnis lesen. Ohne E-Mail, ohne Anmeldung.

Zum kostenlosen Website-Test

Alle Prüfpunkte messen die öffentlich abrufbare Startseite. Sie ersetzen keine Rechtsberatung und keinen Barrierefreiheits-Audit durch Fachleute. MeineFirmaImWeb.de ist ein Angebot der Schou GmbH, Stuttgart.

Kostenlosen Entwurf ansehen